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Die Gebietsverkehrswacht Münchberg e.V. ist aktiv dabei

 

 

 

Das Frühjahr macht nicht nur uns Menschen aktiver, auch Marder sind jetzt in der Dämmerung aktiv auf Reviersuche und tragen heftige Revierkämpfe aus. Dabei sind die pelzigen Kabel-Killer unwillkommende Gäste in unseren Autos.

Frühlingszeit ist Marderzeit

Sie sind etwa drei Kilogramm schwer, 70 Zentimeter lang und haben 38 Zähne - "Kabel-Killer" Marder. Ihre pelzige Beißattake kann mühelos ein tonnenschweres Fahrzeug lahm legen. Mit ihren kleinen scharfen Zähnen bearbeiten sie besonders gerne Dämmstoffe, Zündkabel, Kühlwasserschläuche, Bremsschläuche, Scheibenwaschanlage oder die Kabel der Lambdasonde. 

 

Marderattacken können gefährliche Folgen haben und im schlimmsten Fall Kurzschlüsse, ein zerstörter Katalysator oder sogar ein Motorschaden sein. 

Kaum zu glauben, aber die possierlichen Tiere verursachen rund 120 Millionen Euro Schäden pro Jahr an Autos durch Beschädigungen im Motorraum.

Marder sorgen für streikende Autos

Die meisten Marderschäden kommen in den Monaten April bis Juli vor, hier sind die Tiere besonders aktiv und nagen gern an Kabeln und Leitungen im Motorraum. Besonders häufig von Mardern beschädigt werden alle gummielastischen Bauteile, konkret: Zündkabel, Kühlwasser- und Scheibenwaschwasserschläuche, Kunststoffschläuche, Faltenbälge an Antriebswellen und an der Lenkung, Stromleitungen bzw. deren Isolierung, Isoliermatten für die Geräusch- und Wärmedämmung.

 

 

Marder-Schäden sind ärgerlich und oftmals sehr kostspielig und gefährlich. Hier einige Beispiele:

 

Angebissene Zündkabel können zu unrundem Motorlauf führen, sofern der Motor nicht ohnehin abstirbt, da unverbrannter Kraftstoff den Katalysator schädigen kann. 

Verletzungen an Gummimanschetten machen sich im Fahrbetrieb nicht sofort bemerkbar. Erst durch das folgende Eindringen von Schmutz und Wasser sowie durch den Verlust der Fettfüllung kommt es zur Schädigung der Antriebs- und Achsgelenke sowie ggf. der Lenkungsteile. Das kann gefährlich werden. Und: Werden die Schäden nicht rasch entdeckt, kann das die Reparaturkosten drastisch erhöhen. 

Durchlöcherte Kühlmittelschläuche führen zu einem Verlust an Kühlflüssigkeit mit der Gefahr der Motorüberhitzung. Ein Verbiss von Unterdruckschläuchen kann zu Leistungsverlust führen, ggf. wechselt der Motor in das Notlaufprogramm. 

Gefahr auch für Elektroautos?

Zwar sind Elektroautos am Unterboden und im Motorraum meist vollflächig verkleidet und oft haben Hochvoltleitungen spezielle Schutzrohre, sowie dicke Isolierungen und Abschirmungen. Aber ganz sind auch E-Autos nicht vor Marderbissen gefeit. Diese sind bisher zwar selten, können aber richtig ins Geld gehen. Denn Hochvoltkabel dürfen aus Sicherheitsgründen nicht repariert werden, so dass der betroffene Kabelsatz komplett erneuert werden muss. Sollten die Zähne des Nagers die Schutzhüllen oder Kabelisolierung durchdrungen haben, wird die Isolationsüberwachung des Hochvoltsystems den Defekt erkennen und eine Warnmeldung anzeigen. 

 

Elektroautos haben eine sehr hohe Hochvolt-Eigensicherheit, die Gefahr eines Stromschlages ist daher selbst bei Marderbiss nicht gegeben. Auch der Marder wird ungeschoren davonkommen, denn im Ruhezustand ist das Hochvoltsystem abgeschaltet, und die Leitungen sind spannungsfrei. Potenziell könnten auch Ladekabel für Marder interessant sein. Aber während des Ladevorgangs werden die Ladekabel auf Fehlerströme überwacht und bei der kleinsten Auffälligkeit wird der Ladevorgang gestoppt.

Den Nagern den Spaß verderben!

Im Internet, KFZ-Handel und Baumarkt finden sich unzählige, teils dubiose Möglichkeiten und "Hausmittel", den Marderattacken Einhalt zu gebieten. 

 

Hier einige wirklich wirksame Tipps:

 

Der größte Feind des Marders ist der Mensch schlechthin. Schon allein der menschliche Geruch verschreckt die Tiere. Daher ist eine getragene Socke, die menschlichen Geruch an sich hat und im Motorraum deponiert wird, eine gute Möglichkeit, den Marder zu vertreiben. Nur sollte vor Fahrtantritt die Socke unbedingt aus dem Motorraum wieder entfernt werden.

 

Bewährt haben sich auch Elektroschockgeräte, die nach dem Prinzip eines Weidezauns leichte elektrische Schläge an den Eindringling verteilen. Der Einbau dieser Geräte mit mehreren Hundert Volt Spannung, aber ungefährlichen Strömen, sollte gut überlegt und sach- sowie fachgerecht ausgeführt werden.

 

Schutzschläuche, wie z.B. Wellrohr aus Hartkunststoff zum Ummanteln der Zündkabel gibt es im Kfz-Zubehörhandel oder im Baumarkt als kostengünstige Lösung. Sie sollten so verlegt und gesichert werden, dass sie weder in bewegliche noch an heiße Teile geraten können. 

 

Einen guten Schutz bieten auch Motorraum-Abschottungen, die verhindern, dass Marder zu den Kabeln und Schläuchen gelangen. Einige Hersteller bieten die Abschottungen als Sonderausstattung an, für diverse Modelle gibt es Motorwannen zum Nachrüsten. 

 

Maschendraht/Gitter/Marderschutzmatte: ein engmaschiger Drahtzaun (Kaninchendraht) oder eine spezielle Marderschutzmatte aus robustem Kunststoff unter dem Motorraum gelegt, kann Marder abschrecken, da sie den unsicheren Untergrund meiden. Allerdings muß der Schutz jeden Tag vom Menschen berührt werden, damit auch hier der menschliche Geruch zusätzlich als Abschreckung fungiert.

 

Nach einem Marderbefall sollte eine fachgerechte Motorwäsche durchgeführt werden. Denn: Auf Duftspuren ihrer Artgenossen reagieren die Tiere meist sehr aggressiv und mit besonderer Beißwut. Generell gilt: Wenn möglich, sollten Autofahrer ihr Fahrzeug in der Garage parken.

 

Das bringt nicht viel:

 

Dagegen sind einige angepriesene  Abwehrmechanismen oft längerfristig wirkungslos oder versagen komplett in der Wirkungsweise, wie z.B. Hundehaare, WC-Steine, Duftsäckchen oder Mottenkugeln. Sie helfen meist nur kurz und der Marder gewöhnt sich an den Geruch. Auch Ultraschallgeräte, die mit Tönen von ständig wechselnder Frequenz, unhörbar für und Menschen, den Marder verjagen sollen, bringen im Praxistest nicht den gewünschten Erfolg. Auch hier gewöhnen sich die Tiere mit der Zeit daran.

 

Kommen Sie gut durch das Frühjahr!

Aktuelle Themen

Seit ihrer Gründung macht die Verkehrswacht durch große Kampagnen    auf wichtige Themen der Verkehrssicherheit aufmerksam.

Aktuelle und informative Themen, die uns am Herzen liegen.

Im Frühjahr und Herbst mit Wetterkapriolen rechnen

Im Frühjahr und im Herbst kommt es vermehrt zu stark wechselndem Wetter. Oft werden Verkehrsteilnehmer vollkommen unvorhersehbar von plötzlich auftretendem Starkregen, Graupel- und Schneeschauern, Windböen oder Gewittern überrascht, dann wieder grelle tiefstehende Sonne  - eine Herausforderung für alle Autofahrer. Jetzt ist erhöhte Konzentration gefragt. 
Man sollte sich möglichst wenig von außen her ablenken lassen, den Fokus auf die Straßenbedingungen und den Verkehr lenken, die Geschwindigkeit anpassen und ggf. drosseln. Auch ein größerer Abstand zum vorausfahrendem Fahrzeug ist ratsam, so die Empfehlungen des ADAC.

Reifenwechsel

Wann ist der richtige Zeitpunkt im Frühjahr und Herbst zum Reifenwechsel? 

Eine Winterreifenpflicht im eigentlichem Sinne, dass Fahrzeuge z. B. für einen festen Zeitraum im Jahr mit Winter-reifen auszurüsten sind, gibt es in Deutschland nicht. Aber: laut Straßenverkehrsordnung dürfen bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte nur Autos mit Winterreifen unterwegs sein. Es gilt also eine Art situative Winterreifenpflicht. 

Die Bereifung eines Autos muss das ganze Jahr über an die Straßenverhältnisse angepasst sein, so verlangt es die StVO. 

Daher empfiehlt es sich, vorsorglich die passenden Reifen aufzuziehen, sobald die kalte Jahreszeit naht, und die Winterreifen nicht zu früh im Jahr durch die Sommerreifen zu ersetzen.

Ein Fahrradhelm kann Leben retten

Traurige Bilanz ist der Höchststand an tödlichen Radunfällen zum Ende der letztjährigen Fahrradadsaison.

Bis Ende August 2025 verunglückten in Oberfranken bereits 12 Radfahrer tödlich, 196 Radfahrer erlitten schwere und 659 leichtere Verletzungen.

Und es kann so einfach sein: Fahrradhelm tragen - immer!

Denn von den registrierten Unfallopfern trug nur jeder zweite einen Fahrradhelm, der Schlimmeres verhindern kann.

Gefahr 
E-Scooter

Die Unfallzahlen steigen drastisch, die Fahrer von E-Scootern werden immer jünger und auch Alkohol und Drogen spielen bei Unfällen mit E-Scootern eine große Rolle.

Die scheinbar einfache Hand-habung der E-Scooter verleitet zum unsachgemäßen Umgang mit dem Gefährt, zu riskanten Fahrmanövern, Fahren mit einer zweiten Person auf dem E-Roller und auch Alkohol- und Drogenkonsum scheinen durch das Fahren mit E-Scootern verharmlost zu werden. 

Hier ist dringend Handlungsbedarf gefrag, die Unfallstatistiken belegen dies.

 Zur aktuellen Diskussion stehen schärfere Regeln wie eine höhere Altersgrenze und eine Führerscheinpflicht wie beim Moped, als auch technische Änderungen an den E-Scootern selbst für mehr Fahrsicherheit.

Achtung Wildunfall

Bayern ist das Bundesland mit den meisten Wildunfällen!

Gerade kurz nach der Zeitumstellung im Frühjahr und im Herbst steigt das Risiko von Wildunfällen.

Tiere, wie Rehe, Wildschweine oder Füchse sind in der Dämmerung aktiv. Und da durch die Zeitumstellung die Rush Hour oft in der Dämmerung beginnt oder endet, treffen Fahrzeug und Wildtier unvorhersehbar aufeinander, oftmals tödlich für das Wildtier.

Vermehrte Achtsamkeit besonders auf Landstraßen, 
das Beachten entsprechender Verkehrsschilder und reduzierte Geschwindigkeit minimieren das Risiko eines ungewollten Wild-unfalls.

Sollte es dennoch zum Wildun-fall kommen, ist das Wichtigste, den Unfallort gut sichtbar für nachfolgende Fahrzeuge abzusichern und anschließend immer die Polizei informieren! Sie wird Ihnen weiterhelfen.

Achtung Herbst!

So farbenfroh der Herbst sich oft zeigt, so hat er auch seine Schattenseiten durch rasch wechselnde Witterungsverhält-nisse, vorallem für Autofahrer. 

Nasses Laub klebt oft auf Straßen und Wegen und sorgt für rutschige Fahrbahnen.

Plötzliche dichte Nebelbänke in Mulden, an Feldern und Gewässern nehmen Autofahrern die Sicht und sorgen für starke Sichtbehinderung.

Auch tiefstehende Sonne und verschmierte Frontscheiben sind nicht zu unterschätzen, wenn sie Autofahrern die Sicht nehmen.

Starker Regen und Aquaplaning sowie heftiger Wind und Windböen auf freien Flächen und Brücken gehören zu den unangenehmen Begleitern des Herbstes. Und nicht zu vergessen: die überfrierende Nässe, unvorhersehbar und tückisch.

Darum wichtig im Herbst: 
sehen und gesehen werden!

Projekte, bei denen wir aktiv mitwirken

Auf Aktionstagen und Aktionsveranstaltungen werden Besuchern und Interessierten aktuelle und wichtige Themen veranschaulicht, ebenso können sie sich detailliert, umfangreich und sachkundig informieren.

Hier stellen wir Projekte vor, in denen wir uns engagieren, die wir unterstützen und bei denen wir vor Ort mit dabei waren.

Ranzenparty zum Münchberger Schul-kindertag am 07.02.2026

Die Ranzenparty zum Münchberger Schulkindertag fand auch in diesem Jahr wieder Anfang Februar im Autohaus Schnurrer GmbH statt. 

 

Ziel dieser alljährlichen Veranstaltung ist es, einen rundum unterhaltsamen Info-Aktionstag für die ganze Familie zu schaffen, bei dem eine individuelle und fachkundige Beratung rund um den Schulranzen im Mittelpunkt steht. 

 

Begleitet wurde dies durch Mitmach-Aktionen und zahlreiche Unterhaltungsangebote für Kinder.

Auch für das leibliche Wohl mit Kaffee, Waffeln, Zuckerwatte und Bratwürsten war bestens gesorgt.

 

Die Gebietsverkehrswacht Münchberg e.V. beteiligt sich hier schon seit Jahren mit einem Informationsstand. 

 

Mittels einem sog. Sicherheitsgurtschlittens  wurde den Besuchern verdeutlicht, wie wichtig ein korrekt angelegter Sicherheitsgurt, insbesondere für unsere Kinder, ist. 

40. Helmbrechtser
Volksradfahren

Am 31. August 2025 fand die alljährliche und bei Radbegeisterten sehr beliebte Veranstaltung des "Helmbrechtser Volksradfahren" statt. Heuer jährte sich dieser Jubiläumsradfahrtag zum  40. Male. Über 200 Radler erkundeten unsere schöne Region auf ihren Bikes.

 

Auch wir, die Gebietsverkehrswacht Münchberg e.V., und die Polizei hatten einen Info- und Mitmachstand vor Ort aufgebaut. Interessierte konnten sich hier ausführlich informieren.

Geschicklichkeitsturnier

Um den heranwachsenden Verkehrsteilnehmerinnen u. Verkehrsteilnehmern einen attraktiven Anreiz zu bieten, veranstaltet die Gebiets-verkehrswacht Münchberg e.V.

seit nunmehr 40 Jahren ein jährlich stattfindendes Fahrrad-Besten-Turnier, wo die eifrigen Schülerinnen und Schüler ihr Gelerntes in einem Abschluss-Geschicklichkeitsturnier

der Jugendverkehrsschule unter Beweis stellen können. 

 

Eigens hierfür wurde von einem unserer langjährigen Mitglieder ein Wanderpokal ins Leben gerufen.  

Auch in diesem Jahr fand das Fahrrad-Besten-Turnier traditionell im Juli wieder statt.

Über 40 Jahre Schulweg-sicherheit

Seit mehr als vier Jahrzehnten sind die Gebietsverkehrswacht Münchberg e.V., die Polizei, die Sparkasse Hochfranken und die Grundschulen aus dem ehemaligen Landkreis Münchberg und Marktleugast, sowie aus dem Landkreis Kulmbach ein verlässliches Team, wenn es um die Kinder auf dem Schulweg geht. Mit Energie und Herzblut setzten sie sich für einen sicheren Schulweg ein. 

 

Dank der Bauhöfe konnten die alljährlich Banner an den Orts-einfallstraßen aufgestellt werden.

 

Mit dem Schulbeginn findet jeweils die Auftaktveranstaltung mit der Übergabe der Arbeitshefte für die vierten Klassen statt

Sicher + mobil im Alter
 

Im Oktober fand eine Veranstaltung extra nur für Senioren mit dem wichtigen Thema: "Senioren sicher unterwegs im Straßenverkehr" beim ATSV Münchberg statt. Die Veran-staltung hatte im Theorie-Teil zum Ziel, Empfehlungen auszusprechen, Verkehrswissen aufzufrischen und zu festigen und über Neuerungen zu informieren.

 

Beim zweiten, praktischen Termin, fand ein Fahrsicherheitstraining unter fachkundiger Anleitung mit geschultem Personal, auf einem extra dafür bereit-gestelltem Übungsgelände, statt. Hier wurde das Fahrverhalten trainiert, geschult und gefestigt.

 

Insgesamt nahmen 20 Senioren diese wichtige Veranstaltung wahr.

Termine

April 2026
09.04.

ACE Clubabend

Thema: 

Mobilität im Alter

 

Beginn:

19.00 Uhr

 

Veranstaltungsort:

Gasthof Stricker

Laubersreuth 16

95213 Münchberg

 

April 2026
22.04.

Jahreshauptversammlung
Gebietsverkehrswacht Münchberg e.V.

Veranstalter:

Gebietsverkehrswacht 
Münchberg e.V.

 

Beginn:

18.00 Uhr

 

Veranstaltungsort:

Gasthof Stricker

Laubersreuth 16

95213 Münchberg

 

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Kontakt

Telefon: 01718161061
 

E-mail: 
info@verkehrswacht-muenchberg.de
 

Anschrift: 
Gebietsverkehrswacht Münchberg e.V.
Hintere Höhe 30
95213 Münchberg

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